Im Rahmen seines Antrittsbesuchs in Berlin hatte Frank Kramer (Vorsitzender der Mittelstands- und Wirtschaftsunion Hochsauerlandkreis) die Gelegenheit zu einem sehr guten und inhaltlich starken Gespräch mit Gitta Connemann. Im Mittelpunkt des Austauschs stand vor allem ein Thema, das viele Unternehmen und Handwerksbetriebe unmittelbar betrifft: der dringend notwendige Abbau von Bürokratie.
Gerade kleine und mittlere Unternehmen erleben im Alltag immer häufiger, dass politische Ziele mit zusätzlichen Nachweis-, Dokumentations- und Prüfpflichten verbunden werden. Für viele Betriebe bedeutet das mehr Verwaltungsaufwand, höhere Kosten und weniger Zeit für ihr eigentliches Geschäft.
Frank Kramer machte deutlich, dass mittelstandsfreundliche Politik nur dann gelingen kann, wenn die Erfahrungen aus der betrieblichen Praxis frühzeitig in politische Entscheidungen einfließen. Der Austausch in Berlin habe gezeigt, wie wichtig eine enge Verzahnung zwischen MIT-Kreisverband, Landesebene und Bundesebene sei, damit die Anliegen des Mittelstands wirksam vertreten werden können.
Gerade der Mittelstand ist in besonderer Weise darauf angewiesen, dass politische Entscheidungen praxistauglich, nachvollziehbar und mit Augenmaß getroffen werden. Viele Unternehmer investieren, schaffen Arbeitsplätze, bilden aus und übernehmen Verantwortung in ihren Regionen. Umso wichtiger ist es, dass sie sich auf verlässliche Rahmenbedingungen konzentrieren können, statt immer neue bürokratische Anforderungen bewältigen zu müssen.
„Der Mittelstand braucht keine zusätzlichen Hürden, sondern bessere Rahmenbedingungen. Gerade beim Bürokratieabbau müssen wir spürbar vorankommen. Viele Unternehmen wollen gestalten, investieren und Verantwortung übernehmen – sie brauchen dafür aber mehr Freiraum und weniger bürokratische Belastung“, so Frank Kramer nach dem Gespräch.
Kramer dankte Gitta Connemann für den offenen, herzlichen und konstruktiven Austausch sowie den sehr freundlichen Empfang in Berlin. Der Antrittsbesuch setze ein klares Signal für die weitere enge Zusammenarbeit innerhalb der MIT und für eine starke, praxisnahe Stimme des Mittelstands auf allen Ebenen.
Zugleich wurde im Gespräch deutlich, dass der direkte Austausch zwischen den verschiedenen Ebenen der MIT eine wichtige Voraussetzung dafür ist, Herausforderungen frühzeitig zu erkennen und Anliegen wirksam in politische Prozesse einzubringen. Der Antrittsbesuch in Berlin war damit nicht nur ein persönliches Kennenlernen, sondern auch ein klares Signal für eine enge, vertrauensvolle und inhaltlich orientierte Zusammenarbeit im Interesse des Mittelstands im Hochsauerlandkreis.

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