MIT Paderborn bei OTUS: Spitzenforschung und Mittelstand enger vernetzen

Datum des Artikels 25.08.2026
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MIT besucht Hochleistungsrechenzentrum der Universität Paderborn – Austausch über Künstliche Intelligenz, Innovation und Kooperationen mit der Wirtschaft

MIT Paderborn bei OTUS: Spitzenforschung und Mittelstand enger vernetzen
MIT besucht Hochleistungsrechenzentrum der Universität Paderborn – Austausch über Künstliche Intelligenz, Innovation und Kooperationen mit der Wirtschaft
Paderborn, den 25.08.2026. Welche Möglichkeiten bieten Hochleistungsrechnen und Künstliche Intelligenz für Forschung und Wirtschaft – und wie kann der regionale Mittelstand stärker vom Know-how der Universität Paderborn profitieren? Mit diesen Fragen beschäftigte sich die Mittelstands- und Wirtschaftsunion im Kreis Paderborn bei einem exklusiven Besuch des Paderborn Center for Parallel Computing (PC²).
Im Mittelpunkt stand der 2025 in Betrieb genommene Supercomputer Otus. Mit 142.656 Prozessorkernen, 108 Hochleistungs-GPUs und fünf Petabyte Speicher ermöglicht das System komplexe Berechnungen unter anderem für Künstliche Intelligenz, Materialforschung, Physik, Chemie und technische Simulationen. Gleichzeitig gehört Otus zu den energieeffizientesten Hochleistungsrechnern weltweit.
Dr. Jens Simon, Leiter des HPC-Betriebs, und Dr. Robert Schade, wissenschaftlicher Fachberater für Theoretische Physik und Chemie am PC², gaben den MIT-Mitgliedern Einblicke in die Technik, den Betrieb und die wissenschaftlichen Einsatzmöglichkeiten des Systems.
Im anschließenden Austausch informierte Prof. Dr. René Fahr, Vizepräsident für Transfer und Nachhaltigkeit der Universität Paderborn, über die aktuelle Entwicklung der Universität und Möglichkeiten, Wissenschaft und mittelständische Wirtschaft stärker miteinander zu vernetzen. „Ich freue mich über das Interesse des MIT an unserer Spitzenforschung. Als Universität freuen wir uns über jede Gelegenheit, die Bedeutung der Forschung allgemeinverständlich zu zeigen. Vielleicht entwickelt sich aus dem Besuch eine neue Kooperation, mit der wir es schaffen, Innovationen in der Region zu schaffen“ so Prof. Fahr.
„Wir haben in Paderborn Spitzenforschung von nationaler Bedeutung direkt vor unserer Haustür. Für den Mittelstand ist entscheidend, dass aus diesem Wissen auch neue Produkte, bessere Prozesse und konkrete Kooperationen entstehen können. Genau diese Brücke zwischen Wissenschaft und Wirtschaft wollen wir als MIT stärker bauen“, erklärt Daniel Greve, Vorsitzender der MIT im Kreis Paderborn.
Neben den technischen Möglichkeiten spielte auch die Energieeffizienz moderner Rechenzentren eine wichtige Rolle. Otus erreichte mit seiner GPU-Infrastruktur Platz fünf im internationalen Green500-Ranking. Gleichzeitig wird der Supercomputer derzeit weiter ausgebaut: Mehr als zwölf Millionen Euro aus Landes- und Bundesmitteln fließen in zusätzliche Rechenleistung und Speicherkapazitäten.
Für die MIT steht deshalb fest, den Austausch mit der Universität weiter zu intensivieren. „Paderborn verbindet einen starken Mittelstand mit einer hervorragend aufgestellten Universität. Dieses Potenzial müssen wir noch konsequenter zusammenbringen und für unseren Wirtschaftsstandort nutzen“, so Greve.
Foto: Paderborn University / Stefan Rohde