Die deutsche Volkswirtschaft ist angeschlagen. Die führenden Wirtschaftsforschungs-institute haben ihre Wachstumsprognose gesenkt. Und zwar erheblich. Das zweite Jahr in Folge tritt die Wirtschaft auf der Stelle, die Schrumpfwirtschaft hat sich zementiert. Die Auftragsbücher werden dünner, die Insolvenzraten sind seit Juni zweistellig. Die Arbeitslosenquote steigt trotz Fachkräftemangel. Noch alarmierender als die Konjunk-turdaten ist der Ansehensverlust des Wirtschaftsstandorts Deutschland. Kapitalabflüs-se, Produktionsverlagerungen und Umfragen bei Investoren sprechen eine deutliche...
Zuletzt ist die Wirtschaftsleistung zurückgegangen, ausgebremst wurde die Konjunktur insbesondere durch rückläufige Investitionen am Standort Deutschland. Die Auftragsbücher der Unternehmen werden dünner. Dicker werden hingegen die Stapel der Insolvenzmeldungen und Gewerbeabmeldungen in den Behörden. Die Inflation geht zwar zurück, Entwarnung kann jedoch noch nicht gegeben werden. Die Finanzierungsbedingungen der Unternehmen bleiben bescheiden. Die Arbeitslosigkeit bewegt sich angesichts des Arbeitskräftemangels im Rahmen, doch in der Industrie stehen die Zeichen auf Personalabbau. Von der...
Im Schlussquartal ging das BIP um weitere 0,3 Prozent zurück, auch im Gesamtjahr 2023 ist die deutsche Volkswirtschaft geschrumpft. Ob Produktion, Einzelhandel oder Auftragseingang – die wirtschaftliche Schwäche zeichnet sich überall ab. Zum Jahresende lagen die Insolvenzen um ein Viertel über dem Durchschnitt der Vorjahre und es ist keine Besserung in Sicht. Auch der Außenhandel hat 2023 Federn gelassen und die Exportwirtschaft schaut pessimistisch in die Zukunft. Die Arbeitslosigkeit steigt und der Krankenstand feiert Rekorde. Rekordhalter ist Deutschland auch im internationalen...
„Deutschland kann es besser. Grundsätzlich Mittelstand“. Rezession, geopolitische Unsicherheiten, globaler Systemwettbewerb – Deutschland steckt in der Krise. Was bedeutet dies für Wirtschaft und Mittelstand in unserem Land? Wo liegen die größten Herausforderungen? Und wie lässt sich der Wirtschaftsstandort wieder fit machen? Zu diesen Themen luden die MIT mit der MIT-Bundesvorsitzenden Gitta Connemann und die CDU mit Parteichef Friedrich Merz am 23. Januar zu einer gemeinsamen Wirtschafskonferenz ins Konrad-Adenauer-Haus ein.
Eine repräsentative INSA-Umfrage im Auftrag der MIT ergab, dass die Mehrheit der Deutschen die Wirtschaftspolitik der Ampel für schädlich hält.
Auf die Frage „Welchen Einfluss hat die Wirtschaftspolitik der derzeitigen Bundesregierung (SPD, Grüne, FDP) Ihrer Einschätzung nach auf den Wirtschaftsstandort Deutschland?“ entschied sich eine Mehrheit von 56% für die Antwortoption: „einen (eher) negativen Einfluss“. „Einen (eher) positiven Einfluss“ sehen nur 9% der Befragten. 23% halten den Einfluss der Wirtschaftspolitik der Ampel auf den Standort weder für positiv noch für...
Für die deutsche Wirtschaft war 2023 ein schlechtes Jahr. Gegen den globalen und europäischen Trend schrumpfte die Wirtschaftsleistung. Ob Industrieproduktion, Fahrleistung oder Einzelhandel: Degrowth ist unsere wirtschaftliche Realität geworden. Monat für Monat werden die Auftragsbücher dünner, die Insolvenzen wachsen mit zweistelligen Raten. Die Inflation steigt wieder und immer mehr Unternehmen wollen ihre Preise weiter erhöhen. Auch Arbeitslosigkeit und Kurzarbeit nehmen zu. Die Kreditvergabe an KMU schmilzt zusammen und angesichts der niedrigen Exporte verdüstern sich die Perspektiven...
Deutschland muss das Angebot an klimafreundlicher Energie konsequent nutzen. Dazu gehört an zentraler Stelle die Kernenergie. Für die verbliebenen AKW muss unmittelbar ein Rückbaumoratorium beschlossen und die Wiederinbetriebnahme vorbereitet wer- den.
Zum Jahresende 2023 hat sich die Geschäftslage im deutschen Mittelstand weiter verschlechtert. Kein Wunder nach sechs Quartalen ohne Wachstum und nach fünf Monaten des Produktionsrückgangs in Folge. Nie waren die Sorgen der Unternehmen um ihre Auftragslage größer als im Herbst 2023. Die Insolvenzen schießen 2023 um ein Viertel nach oben, bei den mittleren Unternehmen (51-250 Mitarbeiter) explodieren sie regelrecht (+76%). Und nicht nur der Außenhandel zeigt, dass Deutschland seine Stellung im internationalen Wettbewerb zu verlieren droht. Auch die PISA-Ergebnisse zeigen: Es herrscht...
Im Herbst 2023 sind Produktion und BIP weiterhin im freien Fall. Die Auftragsbücher werden dünner. Die Zahl der Baugenehmigungen geht dramatisch zurück, die Stornierungen von Bauaufträgen erreichen historische Höchststände. Insolvenzen und Gewerbeaufgaben steigen ungebremst. Zwar sinkt die Inflation, die wichtige Kerninflation bleibt leider oben. Auch steigt die Erwerbslosenquote und besonders die energieintensiven Branchen stellen weniger ein. Die Exporte gehen zurück und bei wichtigen Branchen schwindet die internationale Nachfrage. Immer größere Schwierigkeiten macht den Unternehmen die...